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10 Jahre Briefe

Ich schreibe für mein Leben gern Briefe. Als ich 10 Jahre alt war, suchte ich mir Brieffreundschaften aus Kinderzeitschriften. So lernte ich viele neue Leute kennen, später sogar aus aller Welt. Mit der Zeit verloren Viele das Interesse, aber mit einer Person schreibe ich mir schon seit 10 Jahren. Sie war meine erste Brieffreundin und ist nun die einzige, die noch von damals übrig geblieben ist.

Wir haben uns nun schon ein paar Mal getroffen und sind jedes Mal erstaunt darüber, wie gut wir uns verstehen. Auch wenn man sich 10 Jahre lang regelmäßig lange Briefe schreibt, kann man sich nicht vollständig sicher sein, ob man sich auch noch versteht, wenn man sich gegenüber steht. Bei uns hat das erste Treffen unserer Freundschaft zum Glück keinen Abbruch getan. Wir haben so viel gemeinsam: unser Interesse für Sprachen und für’s Reisen, unseren Musikgeschmack, unsere Einstellung zum Leben, bis hin zu unserer Liebe für Ananas. =)

Letzte Woche besuchte sie mich wieder einmal und wir verbrachten ein paar schöne und lustige Tage zusammen. Auf einer Party wurden wir gefragt, woher wir uns kennen und erzählten also unsere Geschichte, die unsere Zuhörer beeindruckte. Es ist heutzutage eben nicht mehr so einfach oder auch „normal“, sich zehn Jahre lang Briefe zu schreiben. Wir wurden gefragt, ob wir nicht glauben, dass auch unser Kontakt eines Tages abbrechen würde, doch wir sind uns sicher, dass wir noch sehr lange in Kontakt bleiben werden. Im Moment können wir uns gar nicht vorstellen, diese Brieffreundschaft überhaupt eines Tages aufzugeben...

Ich bin sehr froh, dass wir uns kennen lernen durften und freue mich, dass meine erste Brieffreundin aus Kindertagen heute zu den besonderen Menschen in meinem Leben zählt.
26.7.06 11:53


England

Da ich schon von klein auf wusste, dass ich Lehrerin werden wollte, entschloss ich mich, nach dem Abitur für ein Jahr nach England zu gehen. Ich bekam eine Stelle als Fremdsprachenassistentin an einer britischen Internatsschule und unterrichtete dort Deutsch und gelegentlich Französisch von September 2005 bis Juli 2006. Die Arbeit machte mir sehr viel Spaß und ich lernte viele nette Leute kennen.

Ich wohnte mit den Abiturienten zusammen und nahm auch an deren Englisch-, Französisch-, Spanisch- und Literatur-Unterricht teil. Außerdem arbeiteten wir gemeinsam an der Schulzeitschrift, schrieben Artikel, machten Fotos und Umfragen etc. Des Weiteren absolvierte ich ein Sprachzertifikat an der Uni.

Ich fand viele Freunde, sowie unter den Schülern als auch unter den Lehrern, von denen mehrere noch in ihren 20ern waren. Ich nutzte meine freie Zeit, um so viel von England zu sehen, wie nur irgend möglich. Jedes Wochenende und natürlich in den Ferien reiste ich mit Freunden im Land umher und kann nun von mir sagen, dass ich wahnsinnig viel gesehen und erlebt habe.

Leider war der Traum nach 10 Monaten aus. Ich hatte mir den Abschied schwer vorgestellt, aber nicht so schwer. Ich bekam viele nette Worte gesagt und es flossen viele Tränen. Ich kann immer noch nicht glauben, dass ich in diesem Jahr fast nur nette, aufgeschlossene und humorvolle Menschen getroffen habe. Wenn jemand einen anderen Menschen nicht mochte, hat er sich einfach von ihm fern gehalten. Warum kann das nicht immer so sein?

Ich bin so froh, dass ich diesen Schritt gewagt habe, auch wenn ich weiß, dass ich einige Menschen wahrscheinlich nie wieder sehen werde. Zu meinen Freunden, da bin ich sicher, werde ich Kontakt halten und sie auch bald wieder sehen!
26.7.06 11:48


Die letzten 20 Jahre

Die letzten 20 Jahre sind eigentlich nicht schwer zu beschreiben: ich wuchs in einem recht großem Dorf auf und besuchte bis zum Abitur letztes Jahr das Gymnasium im Nachbarort. Ich ging immer gern zur Schule, weil ich dort meine Freunde traf. Es gab Leute, die mich für diese Aussage als „Streberin“ oder „Schleimerin“ abstempelten und damals hat mich das sehr verletzt.

Ich hatte ein paar klasse Freunde und zum Glück sind mir davon auch noch fast alle erhalten geblieben. Es gibt ja immer mal wieder Leute, die von heute auf morgen den Kontakt zu ihren alten Freunden abbrechen, weil sie neue, vielleicht sogar „bessere“ Freunde gefunden haben. So’was ist mir unerklärlich!

Ich bin unwahrscheinlich froh, dass ich wunderbare Freunde gefunden habe, die genauso ticken wie ich und mit deren Hilfe ich die oft Nerven aufreibenden Tage in der Schule überstanden habe. =) Meine Lieblingsfächer waren Französisch, Englisch und Spanisch, weshalb ich auch sehr viel Zeit in Frankreich verbrachte!
26.7.06 11:45


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